Die richtige Ideen-Quelle anzapfen.

Von den Erfahrungen anderer zu lernen, ist ein sehr effizienter Weg für persönliches Wachstum. Es hilft viel Zeit zu sparen und schützt vor teuren Fehlern, die andere bereits gemacht haben.

Wenn es um Ideenfindung geht, ist George Washington Carver für mich ein herausragendes Beispiel und großes Vorbild zugleich.

Wer viele Ideen und Kreativität in seinem Beruf benötigt, sollte von dieser einzigartigen Persönlichkeit lernen.           

Carver ist als Sohn schwarzer Sklaven in den Südstaaten der USA aufgewachsen und war von Kindheit an sehr vielseitig interessiert und besonders wissensdurstig. Später studierte er Kunst und wurde ein berühmter und anerkannter Wissenschaftler.

Carver war bei der Erzeugung von Farbstoffen aus Pflanzen sehr erfolgreich und entwickelte hunderte neuer pflanzlicher Farbstoffe. Allein aus einer speziellen Weinrebe hatte er 49 Farbstoffe erzeugt, mit denen Wolle und Baumwolle gefärbt werden konnte. Als landwirtschaftlicher Chemiker entdeckte Carver etwa 300 Verwendungen für Erdnüsse und 118 für Süßkartoffeln.

Er wird häufig als Erfinder der Erdnussbutter genannt.                

Aber woher bekam er diese einzigartigen und nützlichen Ideen?

Carver hatte dafür zwei sehr ressourcenreiche Quellen zur Verfügung; den Himmel und sein Herz

DEN HIMMEL:

Eines Tages wurde er gefragt, wie ihm so viele Verwendungsmöglichkeiten für eine Erdnuss eingefallen sind. Darauf antwortete er lächelnd, er habe eine Erdnuss in die Hand genommen und dann gesagt: “Gott, du hast jede samentragende Pflanze geschaffen, und du hast sie sehr gut gemacht. Wozu hast du die Erdnuss geschaffen?“ Und schon sprudelten nur so die „Ideen“ in seinen Kopf.

SEIN HERZ:

Er war dafür bekannt, dass er sich viel mehr darum bemühte, den Menschen mit seinen Entdeckungen zu helfen, als Geld zu verdienen. Er war so leidenschaftlich bei der Arbeit, weil er einen bedeutenden Beitrag leisten wollte, die Lebensverhältnisse der schwarzen Bevölkerung zu verbessern.

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